Al Gore: Mission Klima by Stefan Kornelius

By Stefan Kornelius

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Nach dem Unfall seines Sohnes tat er öffentlich den Schwur, sich vermehrt der Familie zu widmen – doch die Familie widersetzte sich. 59 Tipper soll es gewesen sein, die ihn letztlich, während eines Hausboot-Urlaubs im Sommer 1991, von der Kandidatur abbrachte. Später sagte Gore in einer Talkshow, dass er wohl niemals eine bessere Chance gehabt hätte Präsident zu werden als im ’92er Wahlkampf. Der Mann aus Carthage und der Mann aus Hope kannten sich flüchtig – wie sich nahezu Gleichaltrige mit großen Ambitionen aus derselben politischen Partei eben kennen.

Nicht er selbst war es, der sich diese Frage stellte. “ Der Weg zur Kandidatur folgte einer seltsamen Logik. Das demokratische Bewerberfeld für 1988 war nicht beeindruckend, der beliebte Gouverneur Cuomo aus New York hatte sich gegen eine Kandidatur entschieden. Mit im Rennen waren neben anderen Gores ewiger Rivale Richard Gephardt, ebenfalls Senator aus dem Süden, der schwarze Bürgerrechtler Jesse Jackson und die Gouverneure Michael Dukakis und Gary Hart. Gore hielt sich seine Jugendlichkeit zugute und phantasierte, dass alle paar Jahre ausgesprochene Jungtalente in das höchste Amt gewählt würden – der Kennedy-Mythos war fest in seinem Kopf verankert.

Er stand vor seiner ersten Lebenskrise. Die Niederlage im Vorwahlkampf, die Kritik über Stil und Inhalt der Kampagne setzten Gore mehr zu, als er öffentlich 56 zugeben wollte. Wie üblich trat er zunächst die Flucht nach vorne an, schaffte in Rekordzeit das Defizit aus der Wahlkampfkasse in Höhe von zwei Millionen Dollar aus der Welt und kehrte in das Senatsgeschäft zurück. Er initiierte ein Gesetz, das wichtige rechtliche und technische Voraussetzungen für die Einrichtung des nationalen Datennetzwerkes schuf – eine weitsichtige Maßnahme, die ihm später zu Unrecht viel Spott einbrachte, als er sich selbst ein wenig angeberisch als „Erfinder des Internets“ pries.

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